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§ 1 — Grundsatz

Jede Regel, jedes Maß im deutschen Sport

Das Nachschlagewerk für den deutschen Sport — Regelwerke, Spielfeld- und Gerätemaße, Disziplinen und Turnierstrukturen. Maßstabsgetreu gezeichnet, mit belegten Zahlen.

Fünf Spielfelder, ein Maßstab

20 px = 1 m
40,00 m 20,00 m
1Turnboden12,00 × 12,00 m 2Volleyball18,00 × 9,00 m 3Tennis23,77 × 10,97 m 4Basketball28,00 × 15,00 m 5Handball40,00 × 20,00 m + Badminton
Basketballkorb
3,05 m
Handballtor
3,00 × 2,00 m
Volleyballnetz
2,43 m
Tennisnetz, Mitte
0,914 m
Reck
2,60 m
Schwebebalken
1,25 m
01
Kapitel

Tennis

Die vier Grand-Slam-Turniere, ihre Beläge und die Zählweise — von Melbourne bis New York.

Platz, Einzel23,77 × 8,23 m
02
Kapitel

Turnen

Geräteturnen von Boden bis Ringe, jedes Gerät mit offiziellen Maßen als Zeichnung.

Boden12,00 × 12,00 m
03
Kapitel

Handball

Spielfeld, Positionen, Regelwerk sowie die Struktur von Europa- und Weltmeisterschaft.

Spielfeld40,00 × 20,00 m
04
Kapitel

Olympia

Alle olympischen Sportarten, filter- und sortierbar — Sommer- und Winterspiele getrennt.

Disziplinen329

Was dieses Nachschlagewerk enthält

Spielfeldmaße stehen im Netz meist als nackte Tabelle: eine Zahl, eine Einheit, kein Zusammenhang. Wer wissen will, ob ein Handballfeld tatsächlich größer ist als ein Tennisplatz und um wie viel, muss zwei Werte im Kopf ins Verhältnis setzen. Genau das nimmt dieses Nachschlagewerk ab — die Felder liegen im selben Maßstab übereinander, gezeichnet statt beschrieben.

Der Bestand gliedert sich in vier Kapitel. Das Tenniskapitel behandelt die vier Grand-Slam-Turniere mit ihren Belägen, dem Weg ins Hauptfeld und der Zählweise. Das Turnkapitel führt durch das Geräteturnen von Boden bis Ringe, jeweils mit den amtlichen Gerätemaßen als Zeichnung. Das Handballkapitel erklärt Spielfeld, Positionen und Regelwerk sowie die Struktur von Europa- und Weltmeisterschaft. Das Olympiakapitel schließlich erfasst die olympischen Sportarten in einer filter- und sortierbaren Übersicht, getrennt nach Sommer- und Winterspielen.

Woher die Zahlen stammen

Maßangaben werden nicht geschätzt und nicht aus Sekundärquellen übernommen, sondern den Regelwerken der zuständigen Fachverbände entnommen. Für den Handball sind das die Spielregeln des internationalen Verbands, für das Turnen die Gerätenormen des Weltverbands, für Tennis die Bestimmungen der ITF. Wo sich Regelwerke unterscheiden — etwa zwischen Wettkampf- und Freizeitmaßen oder zwischen Alters- und Leistungsklassen —, wird die Abweichung benannt statt geglättet.

Zeichnungen entstehen unmittelbar aus diesen Zahlen. Jede Skizze auf diesen Seiten ist maßstabsgetreu angelegt: Was auf dem Bildschirm doppelt so lang aussieht, ist auch in der Wirklichkeit doppelt so lang. Das klingt selbstverständlich, ist es im Netz aber selten — die meisten Spielfeldgrafiken sind freihändig gezeichnete Symbolbilder, deren Proportionen mit den amtlichen Maßen wenig zu tun haben.

Für wen die Seiten gedacht sind

Der Bestand richtet sich an alle, die eine belastbare Zahl brauchen und nicht bloß einen Eindruck: an Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die eine Halle einteilen; an Schülerinnen und Schüler, die eine Sportart im Unterricht vorstellen; an Vereine, die einen Platz planen; und an alle, die beim Zuschauen wissen möchten, warum ein Ballwechsel auf Sand länger dauert als auf Rasen.

Die Darstellung bleibt dabei bewusst neutral und beschreibend. Es werden keine Mannschaften bewertet, keine Vereine vertreten und keine Ergebnisse kommentiert. Was hier steht, soll in fünf Jahren noch stimmen — deshalb liegt der Schwerpunkt auf Regeln, Maßen und Strukturen statt auf Tagesaktualität.

Wie die Kapitel zusammenhängen

Die vier Kapitel sind bewusst nicht als Blog angelegt, sondern als Register. Jede Seite beantwortet eine abgeschlossene Frage und verweist am Ende auf die benachbarten Themen, statt Leserinnen und Leser in einer Chronologie zu halten. Wer über die Spielfeldmaße einsteigt, landet auf demselben Weg beim Handballregelwerk wie jemand, der über die Positionen auf dem Feld gesucht hat.

Gemeinsam ist allen Kapiteln der Maßstab als Ordnungsprinzip. Ob Gerätehöhe im Turnen, Spielfeldlänge im Handball oder Aufschlagfeldtiefe im Tennis — die Angaben folgen demselben Aufbau: amtlicher Wert, zugehöriges Regelwerk, Zeichnung. Dadurch lassen sich Werte über Sportarten hinweg vergleichen, ohne zwischen Darstellungsformen übersetzen zu müssen.

Die Höhenangaben unter der Zeichnung ergänzen den Grundriss: Ein Spielfeldplan zeigt Längen und Breiten, nicht aber die Höhe eines Korbs, eines Netzes oder eines Geräts. Beides zusammen ergibt erst das vollständige Bild einer Sportanlage.

Häufige Fragen

Welche Sportarten sind erfasst?

Im Mittelpunkt stehen Tennis, Turnen, Handball und die olympischen Sportarten. Für den Größenvergleich der Spielfelder kommen Basketball und Volleyball hinzu, da beide in denselben Hallen gespielt werden und die Maße dort unmittelbar aufeinandertreffen.

Sind die Zeichnungen maßstabsgetreu?

Ja. Alle Skizzen werden aus den amtlichen Maßen konstruiert, nicht nachempfunden. Im Größenvergleich auf der Startseite entsprechen 20 Bildpunkte genau einem Meter, sodass sich die Felder direkt miteinander vergleichen lassen.

Welche Regelwerke liegen den Angaben zugrunde?

Maßgeblich sind jeweils die geltenden Bestimmungen der zuständigen Fachverbände. Wo Wettkampfmaße von Maßen für den Freizeit- oder Jugendbereich abweichen, wird der Unterschied ausdrücklich genannt.

Wie groß ist ein Handballfeld im Vergleich zu einem Tennisplatz?

Ein Handballfeld misst 40,00 × 20,00 Meter und damit 800 Quadratmeter. Ein Tennisplatz kommt im Doppel auf 23,77 × 10,97 Meter, also rund 261 Quadratmeter. Das Handballfeld ist demnach etwa dreimal so groß.

Werden die Inhalte fortlaufend ergänzt?

Ja. Die vier Kapitel wachsen um weitere Unterseiten, etwa zu den einzelnen Turngeräten und zu den vier Grand-Slam-Turnieren. Regeländerungen werden eingearbeitet, sobald die Verbände sie veröffentlicht haben.